Ersatzneubau eines denkmalgeschützten Bauernhauses

Ausgangslage
Das denkmalgeschützte Bauernhaus befand sich in einem schlechten baulichen Zustand. Fehlende Kanalisation und Bodenplatte, niedrige Geschosshöhen sowie erhebliche bautechnische Mängel erschwerten eine zeitgemässe Nutzung. In Abstimmung mit der Denkmalpflege und dem Ortsbildschutz wurde deshalb ein Ersatzneubau angestrebt, der sich harmonisch in das bestehende Ortsbild einfügt.
Arbeit
Nach der Sicherung des angebauten Nachbargebäudes durch eine Betonwand erfolgte der Rückbau des Bauernhauses.
Entstanden ist ein Neubau mit einer Schreinerei von rund 300 m² Nutzfläche und zwei Wohnungen mit je 120 m² Wohnfläche.
Die Schreinerei wurde in zweischaliger, gedämmter Betonbauweise erstellt, die Wohnungen in MHM-Massivholzbauweise. Konstruktiv getrennte Bodenplatten und Wände sorgen für einen hohen Schallschutz zwischen den Einheiten.
Bei der Materialisierung wurde besonderer Wert auf natürliche und regionale Baustoffe gelegt: Fassade und Fenster aus Lärchen-Mondholz sowie massive Fichtendielen aus dem Bergün, Arvenholz aus den Schweizer Alpen, regionaler Lehmputz und sichtbare Brettstapeldecken. Ein spezielles Trockenbausystem mit Fussbodenheizung ermöglicht die direkte Verschraubung der massiven Holzdielen.














